Seit unserer frühesten Jugend sind wir daran gewöhnt,
verfälschte Berichte zu hören und
unser Geist ist seit Jahrunderten so sehr von Vorurteilen durchtränkt,
dass er die phantasischen Lügen wie einen Schatz hütet,
sodass uns schließlich die Wahrheit unglaubwürdig und die Fälschung als wahr erscheint.

San Chuniathon – 2000 v. Chr.

„Zwei Seelen wohnen ach! In meiner Brust
die eine will sich von der andern trennen,
die eine hält mit derber Liebeslust,
sich an die Welt mit klammernden Organen.
Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
zu den Gefilden hoher Ahnen.“

Johann Wolfgang von Goethe


„Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen.
Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv, grausam, neidig, wütend.
Der andere hingegen ist liebevoll, sanft, mitfühlend,  wahrhaftig, gütig.“

Welcher der beiden wird den Kampf gewinnen?

„Der Wolf, den ich füttere.“

indianische Parabel